Taping

Taping in der Ergotherapie

Angewandtes Taping

Unter dem Begriff Taping versteht man das Kleben von elastischen Pflasterstreifen auf die Haut unter Ausübung von Zug, um bestimmte Muskelpartien zu entlasten oder anzuregen.

Bekannt ist das Taping bereits aus dem Bereich der Sportverletzungen, wo diese Methode häufig eingesetzt wird, um Muskeln schneller wieder beweglich und einsatzfähig zu machen.

Gerade zur Unterstützung der Ergotherapie in Bereichen, in denen es um die Wiederherstellung von Funktionen und Fähigkeiten geht, kann das Taping zur Anbahnung einer Bewegung oder zur Schmerzlinderung oder Mobilisation bestimmter Muskelgruppen eingesetzt werden.

Einsatzmöglichkeiten des Taping

Eigenschaften des Materials

Verordnung von Taping

Das Taping kann vom Arzt verordnet werden als eine temporäre Schiene. Diese Schienenversorgung wird von den Krankenkassen bis zu einem Betrag von 120 € bzw. 130 € ohne Kostenvoranschlag übernommen. Die Schienenversorgung sollte mit einer Heilmittelverordnung für Ergotherapie Motorisch-funktionell oder Sensomotorisch-perzeptiv gekoppelt sein.

Das Taping kann selbstverständlich auch auf privater Basis erfolgen.